FutureOS

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Einleitung

FutureOS ist ein revolutionäres Betriebssystem für die 128 KB Amstrad / Schneider CPC6128 und 6128Plus. Es kann außerdem auch auf ausgereiften CPC Soft- (z.B. JavaCPC etc.) und Hardware Emulatoren (C-One und CPC TREX) betrieben werden. Die Version für den CPCPlus unterstützt einige seiner erweiterten Fähigkeiten. FutureOS wird von TFM of FutureSoft in reinem Z80 Assembler entwickelt (63.000 Zeilen Code), dadurch ist es enorm schnell. Die Entwickllung von FutureOS und seiner Applikationen begann 1989 und wird bis heute (2016) fortgesetzt. FutureOS kann durch eine Vielzahl von HIDs bedient werden, die dynamisch (Plug’n’Play) erkannt werden. Seine Benutzeroberfläche ist in Bereiche für Icons, Dateinamen und Status-Meldungen unterteilt. Es kann mit Dateien bis 16 MB (24 bit Dateilänge) am Stück gearbeitet werden. FutureOS bietet eine dynamische Speicherverwaltung von bis zu 4 MB RAM (und 4 MB ROM), die mit 16 KB Blöcken (oder kleineren Abschnitten) arbeitet. Weiterhin wird eine Vielzahl von Hardware-Erweiterungen unterstützt. FutureOS wird zusammen mit integrierten Applikationen in vier 16 KB ROMs geliefert. Weitere Erweiterungs-ROMs können hinzugefügt werden (ROManager, Tool-ROM, Wallpapers etc). FutureOS bietet Sprachschnittstellen in Deutsch, Englisch, Französisch und Spanisch (weitere sind möglich).

Wie man FutureOS startet

Der RSX Befehl |OS startet FutureOS im normalen Modus. Der Anwender gelangt direct in die Benutzeroberfläche Turbo Desk. Dort können Speicher-Medien aktiviert (markiert) und benutzt werden, Applikationen können gestartet werden (siehe Desktop).

Falls Sie FutureOS nur kurzzeitig nuten wollen ohne den Speicherinhalt zu verliegen (z.B. wenn sie Ein Basic Programm oder einen Assembler Source Code geladen haben oder gerade mit Protext arbeiten) dann kann man den RSX Befehl |FDESK verwenden, in diesem Falle werden die ersten 48 KB RAM des CPC erhalten. Soblad sie FutureOS verlassen wir das RAM wieder restauriert.

Die RSX Befehle |FVER und |FHELP zeigen die aktuelle Version des FutureOS und eine Liste unterstützter Hardware an.

Vorraussetzungen

FutureOS läuft auf Standard-Hardware, wenn man das Modul für den 6128 Plus benutzt. Der Betriebssystem-Kern besteht aus 64 KB ROM. Man benötigt also kompatible Hardware wie z.B. X-MEM, MegaFlash, EPROM-Karte, Inicron ROM-RAM-Box, SYMBiFACE II, RAMcard, Jareks CPC.Flash, MegaROM oder ähnliche Produkte. Wenn man keine solche Karte besitzt, dann ist es möglich FutureOS auf einem kompatiblen CPC Emulator (JavaCPC, WinCPC, Caprice, WinApe, CPCEmu, Arnold, Sugarbox) zu installieren. Der Betriebssystem-Kern wird direkt im (Pseudo-)ROM ausgeführt (innerhalb von vier 16 KB Blöcken). Sprünge von ROM zu ROM erfolgen mit Hilfe eines kleinen (256 Bytes) gemeinsamen Bereiches. Dementsprechend sind die Nummern der vier 16 KB OS ROMs hart kodiert – und die Sprünge sind sehr schnell (9 µs). FutureOS benötigt ledigleich 2 KB RAM (&B800...&BFFF) der ersten 64 KB des Hauptspeichers. Das verbeibende RAM steht Applikationen zur Verfügung. Erweiterungs-RAM wird zur Pufferung von Inhaltsverzeichnissen verwendet um den Zugriff auf Speicher-Medien zu beschleunigen (Cache). Das OS bietet dynamische Speicherverwaltung (bis zu 4 MB RAM), Datei-Verwaltung und spezialisierte OS Funktionen zur schnellen Kontrolle der Hardware. FutureOS kann von AmsDOS aus mit den RSX Befehlen |OS oder |FDESK gestartet werden. Wenn man |FDESK benutzt, dann kehrt man nach dem Beenden von FutureOS ins BASIC / native CPC-OS etc. zurück, an die Stelle von der man FutureOS aufgerufen hat. Dabei werden die ersten 48 KB erhalten (nicht der Bildschirmspeicher). FutureOS läuft nur auf dem CPC6128 oder 6128plus (sehr eingeschränkt auf dem CPC464, CPC664 bzw. KC compakt), denn diese Rechner unterstützen die RAM Konfiguration &C3 (essenziell für den Mauspfeil). FutureOS ist mit normalen AMSDOS oder CP/M Programmen nicht kompatibel, jedoch mit ihren Datei- und Disketten-Formaten. Es benötigt mindestens einen Klasse 2 CPC, aber es läuft am besten auf einem Klasse 4 CPC oder höher.

FutureOS ist nicht vom nativen CPC-OS abhängig wie z.B. CP/M 2.2 oder SymbOS. Es benutzt lediglich den Zeichensatz des unteren ROMs. Falls man sein eigenes unteres ROM verwendet, z.B. mit Hilfe des X-MEM oder Lower ROM Box so kann man eigene Zeichensätze permanent installieren. Verwendet man das CPC FutureOS lower ROM als unteres ROM so wird FutureOS direkt gestartet.

User Interface

Die Grafische Benutzeroberfläche (GUI) von FutureOS ist dreigeteilt:

  • Die Icons in der oberen Hälfte des Bildschirms
  • Das Datei-Fenster in der unteren Hälfte des Bildschirm
  • Die Status- oderr Nachrichten-Zeile (zwei unterste Zeilen)

Die GUI erscheint direkt nach dem Start des OS, aber sie kann auch von Anwendungen aufgerufen werden. Der Anwender kann durch Inhaltsverzeichnisse von Disketten und Festplatten blättern. Die Größe des Textfensters ist fest auf 64 Dateinamen gesetzt. Das entspricht dem Inhaltsverzeichnis einer Diskette im Data-, System- oder IBM-Format. Anstatt zu scrollen wird seitenweise geblättert, die geschieht mittels der Tasten Shift und Control. Mit dem Mauspfeil lassen sich Geräte (Floppy, HD), Funktionen oder Dateien auswählen. Dieser Mauspfeil kann mit praktisch allen (HID) Eingabemedien für den CPC kontrolliert werden (z.B. Joystick, Maus, Trackball, Lichtgriffel, Grafpad II etc.). Die Funktionen der Benutzeroberfläche Turbo-Desk können auch direkt mittels Tasten („Hot keys“) aktiviert werden. Beispiel mit den drei Tasten: Space, A und D wird Laufwerk A markiert und anschließend das Directory gelesen.

Anwendungen können die GUI aufrufen und der Anwender kann mittels des OK Icons wieder zurück in die Applikation gelangen. Die Icons haben feste Standart-Positionen auf dem Bildschirm, so ist die GUI auf jedem CPC gleich und läßt sich intuitiv bedienen. Im SPARtan Modus warden nur die aktuell benutzbaren Icons dargestellt. Andere Icons bleiben unsichtbar, der Bildschirm ist nicht so überfüllt und man sieht mehr vom Hinergrundbild, wenn man eines aktiviert hat.

Das Turbo Desktop (GUI)

Es gab viele mehr oder weniger erfolgreiche Versuche auf dem Amstrad so etwas wie eine GUI zu etablieren (Geno, MAXX, MOS, Stream#2, SymbOS etc.). Üblicherweise handelte es sich dabei lediglich um Erweiterungen der nativen BS (CPC-OS mit AMSDOS bzw. CP/M) mit WIMP Eigenschaften, aber eben nicht um ein komplett eigenständiges BS. Das FutureOS Projekt wurde geboren. Es ist neben den beiden mitgelieferten BS das erste und einzige komplette OS mit allen benötigten Eigenschaften. Freilich kommt es hierbei darauf an wie man ein BS / OS definiert. In diesem Falle wird Bezug auf die DIN Norm 44300 genommen.

  • Bilder und Filme können betrachtet werden. Der Bildschirm-MODE und das Bildschirm-Format sind mit den Cursor-Tasten wählbar.
  • Dateien können auf dem Bildschirm (man kann auf und ab rollen) oder dem Drucker ausgegeben werden. Die Anzahl von Zeilen und Spalten auf dem Bildschirm kann dabei frei gewählt werden.

Auch Datei-Header können betrachtet werden. Dabei benutzt FutureOS einen stark erweiterten, aber kompatiblen Datei-Header. Dieser erlaubt eine Dateilänge von bis zu 16 MB. Zusätzlich kann der Datei-Header das Erweiterungs-RAM definieren in das geladen werden soll. Außerdem kann der Header ein Icon oder eine kurze Beschreibung der Datei enthalten. Eine oder mehrere Dateien können geladen, gespeichet, umbenannt, gelösch, kopiert oder gedruck werden.


Previously used files can be retagged for a second usage, or all files can be untagged.

The I(nformation) icon provides any kind of help (if a help system is installed).

Further there is the FutureOS Monitor, which provides access to RAM, ROM, Z80 registes, I/O ports and allows the testing of routines.

Hot keys

Hot keys can be used every time while working in the Desktop. To activate or deactivate a device (drive, hard disc partition f.e.) press Space first, then the corresponding letter from A to M.

A (retag All previously used files), B (jump over next file name without tagging), C (Copy discs), D (display Directory), E (Erase files or format discs), F (Filecopy), G (Go to function below mouse arrow or tag a file name), H (show IDE Hard-disc), I (get Information), J (Jump to first file name), L (Load file), M (enter Machine Monitor), N (reName file or disc), P (Print DIR or file), Q (Quit OS session or start new), S (Save file), U (Untag all files), V (View pictures of text), W (set Alarm time - Wecker), X (eXecute application), Y (edit date), Z (edit time).

SPARtan mode

The SPARtan mode reduces the number of displayed icons to a icon set which can be immediately used. Using the Desktop will be easier and you see more of your wallpaper. It can be activated by setting a bit in the configuration bytes, either by hand of by using the 'Konfig OS' / 'Config OS' utility (see system disc).

Wallpaper

Like for most OS the background of the Desktop can be adapted. This is actually quite easy for FutureOS. Just use the application "-LoadHGB.64K" (English) / "-LadeHGB.64K" (German). HGB stands for "HinterGrundBild" and is German for Wallpaper. There are discs full of wallpapers.

If you want to create your own wallpapers then you'll need a MODE 2 screen with 512 x 256 pixel.

You also can load a wallpaper by hand: Place such a 16 KB (headerless) screen in one of the E-RAMs and set the right system variable of the OS (see file #D.). Here are some Wallpapers:

http://futureos.cpc-live.com/files/Wallpaper_HGBs_Deu-Eng.zip

Or take a direct look at some Wallpapers

FutureOS Hardware Monitor

Daneben enthält FutureOS den FutureOS Monitor, er erlaubt den Zugriff auf das RAM, ROM, die Z80 Register und die Eingabe- und Ausgabe-Ports des CPC. Routinen können mit gesetzten Registern aufgerufen werden, bei Rücksprung werden die Register gesichert. Außerdem bietet der Monitor den Zugriff auf die Memory-Mapped Baugruppen den CPC Plus.


The FutureOS Monitor is a small built in machine monitor of the FutureOS operating system. It contains basic functions to access (expansion) memory and the Porting system to comfortably access all the CPCs I/O ports. When using FutureOS for the CPC Plus you can also access all memory mapped I/O (hardware sprites, DMA-sound, soft scrolling etc.).

Features

  • Dump RAM, ROM, expansion RAM or memory mapped I/O (CPC Plus)
  • Edit RAM, expansion RAM or memory mapped I/O (CPC Plus)
  • Access all I/O ports of the CPC and external hardware
  • Edit Z80 registers (previously to calling an machine program). This includes the first and second register set, both index registers, the stack pointer, R and I
  • Configure RAM, ROM, I/O for other functions
  • Move block of memory, ROM, RAM, expansion RAM
  • Initialize block of memory with an 8 or 16 bit value, RAM, expansion RAM
  • Call a machine program or OS function
  • Exit, brings you back to the Desktop

Images

CBM

Neben dem Desktop gibt steht eine weitere Oberfläche zur Verfügung. Das "Command Bar Menu" (CBM) ist ein nur teilweise residenter Teil des FutureOS. Anwendungen lassen sich leicht integrieren. Die Objekt-orientierte Benutzerschnittstelle besteht aus mehreren flexiblen „Pull-Down“ Menüs und Datei-Auswahlmenüs.

  • Die Verwendung des CBM als Standart UI für FutureOS Applikationen hilft dabei Applikationen ähnlicher zu gestalten, damit sind sie leichter und intuitiver zu bedienen.
  • Ein Teil des CBM befindet sich in den FutureOS ROMs. Der andere Teil wird – entsprechend der Applikation – individuell angepasst und in den Quellcode der Applikation integriert.
  • Es ist Objekt orientiert (OO)
  • Hot keys, Cursor-Tasten oder Joysticks können verwendet warden


File system

Das Dateisystem von FutureOS kann mehrere Floppy Disk Laufwerke und Hard-Disk Partitionen simultan verwalten. Nach der Auswahl der Laufwerke liest FutureOS die Inhaltsverzeichnisse in Puffer (E-)RAM ein. Die beschleunigt den Floppy Betrieb erheblich. Der Multi-Datei-Kopiermodus erlaubt es in einem Durchlauf Dateien von verschiedenen Laufwerken auf verschiedene andere Laufwerke zu kopieren. Das Dateisystem ist kompatibel zu den Standartformaten des CPC (z.B. Data-, System-, IBM, Vendor und Vortex (704 KB) Format) und den Datei-Headern. Aber es ist stark erweitert. Dateinamen können alle 256 Zeichen enthalten, und es können Usernummern von 0 bis 254 verwendet werden (abgesehen von User &E5, reserviert für gelöschte Dateien). Im Gegensatz zu AmsDOS wird eine unter FutureOS gelöschte Datei nicht nach User &E5 verschoben, sondern wirklich aus dem Inhaltsverzeichnis entfernt. Bei dieser Gelegenheit wird das Inhaltsverzeichnis sortiert. Datei-Header können als kurzer Text oder als Icon (z. B. FutureOS Applikation) dargestellt werden. Der AmsDOS Dateiheader besteht aus 128 Bytes, von denen die meisten ungenutzt sind. FutureOS nutzt diese ungenutzten Bytes, so dass die Dateilänge mit 24 Bit angegeben wird (eine Datei kann bis zu 16 MB groß sein). Auch läßt sich neben der Ladeadresse ein Ziel RAM im Erweiterungs-Speicher definieren. Der erweiterte Dateiheader ermöglicht es eine Datei überall hin ins Erweiterungs-RAM zu laden und zu starten. Außerdem kann der FutureOS Datei-Header ein Grafik-Icon, ein Semigrafik-Icon oder einen kurzen Text (Beschreibung der Datei) enthalten.

FutureOS enthält die schnellste Floppy Disk Controller (FDC765) Verwaltung (Dateien schreiben und lesen) für den CPC. Das wird durch geschicktes ignorieren des Interleave-Faktors erreicht, physikalisch werden Sektoren in der Reihenfolge gelesen in der sie sich auf der Diskette befinden. Dabei werden die Daten direkt an die richtige Adresse gelesen. Außerdem wird mit dem Lesen immer da begonnen, wo sich er Schreib-/Lese-Kopf des Laufwerks gerade befindet.Dies gilt auch für die Dobbertin Festplatte. Weiterhin werden die Inhaltsverzeichnisse der angeschlossenen Massenspeicher im Erweiterungs-RAM gepuffert, dies erspart das wiederholte „Nachschlagen“ beim lesen bzw. schreiben längerer oder mehrerer Dateien. Die Step-Rate-Zeit kann für jedes Laufwerk individuell eingestellt werden, sie ist unter FutureOS generell kleiner gehalten.

Implementation der Hardware

Das FutureOS unterstützt fast alle Erweiterungs-Hardware, die für den CPC angeboten wurde oder wird. Auch Neuentwicklungen wie z. B. das X-MEM und Y-MEM etc. werden unterstützt. Ein Hauptziel der Entwicklung von FutureOS war es ein OS zu programmieren, welches alle zum CPC erhältlichen Erweiterungen gleichzeitig unterstützt. Hardware-Erweiterungen benötigen normalerweise Treiber, die von einem OS flexibel nachgeladen werden können. In Gegensatz zu diesem Ansatz enthält FutureOS bereits alle „Treiber“ in optimaler Form. Dadurch wird die Geschwindigkeit gesteigert und sehr hohe Systemstabilität gewährleistet.

  • Disketten- und Festplatten-Laufwerke: FutureOS unterstützt bis zu acht Floppy-Disk Laufwerk und bis zu vier Festplatten-Partitionen (Dobbertin HD20 Hard Disk). Erweiterungs-RAM Puffer beschleunigen Lesen und Schreiben.
  • Plug und Play: Sobald Hardware-Erweiterungen an den CPC angeschlossen werden, werden diese dynamisch vom OS erkannt, initialisiert und dem Anwender und Applikationen zur Verfügung gestellt. Die Architektur von FutureOS erlaubt es Erweiterungen während des Betriebs des CPC anzuschließen bzw. zu entfernen (Heißes Plug und Play). In den Konfigurations-Bytes kann externe Hardware ein- oder ausgeschalten werden (siehe Applikation KonfigOS, siehe Tools Diskette bzw. Tool-ROM).

Verwendung von RAM-Speicher

Im Gegensatz zu anderen CPC-OS benutzt FutureOS nur sehr geringe Mengen des Hauptspeichers des CPCs, da es selbst im ROM ausgeführt wird.

  • Wenn das Desktop verwendet wird, dann belegt das OS den RAM Bereich zwischen &A000 und &BFFF (8 KB).
  • Sobald eine Applikation gestartet wird sinkt der benötigte RAM Bereich sogar auf 2 KB (&B800 bis &BFFF) ab.
  • In Abhängigkeit von der Anzahl aktivierter Laufwerke wird zusätzlich noch Erweiterung-RAM belegt. Der Hauptspeicher bleibt jedoch unangetastet.
  • Weiterhin steht der gesamte Bereich ab &0000 im ersten Block zur Verfügung, so lassen sich 2 Bildschirme realisieren bzw. eigene Interrupt-Verwaltungen.
  • FutureOS bietet alle benötigten Funktionen zum Speicher-Management (E-RAM Bereich anfordern, belegen, freigeben etc.). Es verwaltet RAM bis zu 4 MB.

Die Verwendung von ROM minimiert den RAM Verbrauch

  • Das zentrale OS belegt 64 KB ROM
  • Durch festgelegte ROM Nummern können Sprünge sehr schnell direkt von ROM zu ROM erfolgen.
  • FutureOS unterstützt auch die Verwendung von Erweiterungs-ROMs (XROM), dadurch ist es möglich das OS zu erweitern. Für das native CPC-OS erscheinen diese ROMs als "Extension"-ROMs und werden dementsprechend NICHT initialisiert, haben also keinen Einfluss auf andere OS.
  • Momentan sind drei XROMs für FutureOS vorhanden:
    • ROManager 2.14
    • System-Tools
    • Wallpapers
    • IDE-ROM - daran wird noch gearbeitet - deshalb nicht gezählt - nicht released

Vom OS unterstützte Hardware

Drucker-Ports

Laufwerke

und ...

  • HxC Floppy Emulator (mit dem Firmware Update!) Sollte FutureOS die Fehlermeldung „Disk hat Schreibschutz“ ausgeben, dann bitte HFE-Image in HxC Floppy-Emulator einlegen (Dies gilt für alle Laufwerke, da der HxC eine Bug hat, elcher allen Laufwerke eines FDC765 beeinflusst: Es sind Probleme mit dem Ready Signal).
  • Achtung: Bitte ausschließlich Laufwerke mit vorhandenem Ready-Signal verwenden.

Erweiterungs-Karten

EPROM- und Flash-Karten

Festplatten

  • CPC-IDE, SYMBiFACE II und X-MASS IDE Unterstützung bisher nur mit Low-Level-Funktionen, das FutureOS IDE-ROM wird benötigt (192 KB/s Datentransferrate)
  • Dobbertin HD20 (72 KB/s Datentransferrate)
  • IDE8255 IDE support, ebenfalls nur Low-Level-Funktionen, FutureOS IDE-ROM benötigt

Joysticks


Speichererweiterungen

Echtzeituhren

Sound und Musik

Netzwerke

Die Unterstützung der Netzwerke ist momentan eher rudimentär.

Zusätzliche HIDs (Hot Plug & Play kompatibel)

Die folgenden Pfeil-basierten Eingabegeräte werden von FutureOS unterstützt. Applikationen können diese Geräte durch Aufruf der entsprechenden OS Funktionen in den ROMs A, C oder D benutzen. Mäuse

Lichtgriffel

Grafik Tablets

Trackbälle

Eingebaute Applikationen

Die FutureOS ROMs enthalten bereits eine Reihe von Applikationen als Teil des OS. Werkzeuge wie Kopieren (Dateien oder Disketten), Formatieren von Disketten (Data-, System-, IBM- oder Vortex-Format), Dateien löschen, Dateien umbenennen, Dateien oder Bilder auf dem Bildschirm anzeigen oder auf dem Drucker ausgeben, einen Alarm setzen (Wecker), Zeit der Echtzeituhr setzen, Disketten prüfen oder Inhaltsverzeichnisse auffrischen etc. stehen dem Anwender jederzeit zur Verfügung ohne extra geladen werden zu müssen. Es können mehrere Dateien in einem Rutsch von und auf mehrere Geräte kopiert werden (Multidirektionelles Dateikopieren).

Ein kleiner Maschinen-Monitor stehe ebenfalls zur Verfügung. Der FutureOS Monitor erlaubt es alle Register der Z80 zu editieren, Routinen aufzurufen, anschließend die Register anzuzeigen, die I/O Ports komfortabel zu bedienen, Speicher anzuzeigen und zu editieren. Beim CPC Plus kann auch auf die Memory-Mapped Baugruppen des ASIC zugegriffen werden. Weiterhin können Speicherblöcke kopiert oder mit einem 8 bzw. 16 Bit Wert gefüllt werden. Natürlich können auch Routinen aufgerufen werden mit zuvor definiertem Register-Inhalt. Nach der Rückkehr der Routine können die Z80-Register eingesehen werden.

Funktionen des FutureOS

Hier nur einige Beispiele:

  • Der String Editor: Mit ihm können Strings bis zu 64 KB eingegeben warden. Verschiedene Zeichensätze können benutzt werden, es kann festgelegt werden welche Zeichen man eingeben kann und welche nicht. Es stehen Vier(!) Tastatur-Ebenen zur Verfügung: Normal, Shift, Control und Shift + control.
  • Der Datei-Header-Anzeiger: Mit ihm lassen sich Header Records von allen AMSDOS bzw. FutureOS Dateien anzeigen.


Programm-Entwicklung für FutureOS

FutureOS bietet die Möglichkeit in sehr freien Grenzen Programme zu schreiben: Die RST-Einsprünge stehen alle zur Verfügung, der Interrupt-Mode kann beliebig gewählt werden und die gesamte Hardware kann bei Bedarf direkt bedient werden. Der Zweitregister-Satz der Z80 steht dem Anwender / der Applikation frei zur Verfügung – im Gegensatz zu allen anderen OS des CPC.

  • Z80 Assembler: Jeder Assembler für AMSDOS d.h. dem nativen CPC-OS oder CP/M kann verwendet werden.
  • Bei der Verwendung eins Assemblers wie z.B. Maxam kann man zwischen den OS umschalten. Das wird mit dem RSX Befehl |FDESK bewerkstelligt. Dabei werden die ersten 48 KB des CPCs im E-RAM gesichert und nach dem Verlassen von FutureOS kann man im nativen OS dort weiterarbeiten, wo man zuvor war.
  • Es gibt eine Z80 Bibliothek für den FutureOS Programmierer und für Applikationen.
  • Außerdem kann man die CBM Oberfläche in eigene Programme einbinden, das ist schnell und einfach möglich (siehe dort).
  • The Command Bar Menu: In addition CBM can make application development easy and quick. All needed sources are provided and explained. A variety of sample programs exist to show how to use CBM.
  • Programmierung in C für FutureOS: Mit der FIOLIB – der IO-Lib (Bibliothek) für FutureOS können C Programme für FutureOS erstellt werden. Es kann zwischen verschiedenen C Dialekten gewählt werden. Neben den üblichen I/O Funktionen bietet die FIOLIB einen Vielzahl wertvoller Routinen für Text, Tastatur, Dateien, relative Dateien, Bildschirm, Farben, Grafiken und vieles mehr.

Applikationen / Demos / Spiele

Die folgenden Programme können über die FutureOS Heimseite heruntergeladen werden, siehe folgende Internet-Links.

Zusammenfassung

FutureOS wurde als OS mit extrem schnellen OS-Funktionen entwickelt, die fast alle Hardware-Erweiterungen des CPC unterstützen. Es bietet spezialisierte Verwaltung von Daten, Dateien bis zu 16 MB und Speicher bis zu 4 MB. Es ist ideal geeignet um professionelle Software zu entwickeln, Spiele, Grafikprogramme, Text- und Daten-Verarbeitungen, Musiksoftware und generell der Umgang mit großen Datenmengen. Auch Programmiersprachen stehen zur Verfügung. Die Weblinks geben zusätzliche Informationen.

Web Links

Youtube Videos